Renate Strommer

„Mein Blind Date im Arbeitskontext“

 

Jeder kennt sich und seine persönlichen Herausforderungen in den unterschiedlichen Arbeitssituationen. Und manche von uns wundern sich, wieso sie sich nicht besser positionieren oder durchsetzen können, übersehen werden und sind enttäuscht, resignieren, wechseln einfach zum nächsten Job, ….

Jetzt zu Jahresbeginn ist ein guter Zeitpunkt, zu überlegen, was ich in diesem Jahr angehen und erreichen will.

 

 

Geschichte „Das kleine Wünsch-Mir-Was in der großen Arbeitswelt“

Vor drei Jahren war Alois klar, was er wollte. Damals beim Einstellungsgespräch hat er seine berufliche Entwicklung in Richtung Führungskraft gesehen und das auch klar ausgesprochen. Jetzt drei Jahre danach scheint alles viel schwammiger und unerreichbarer. Dabei hat er sich mit alle seinen Kompetenzen eingebracht. Seine Projekte liefen immer zufriedenstellend und erfolgreich. Er hatte den Eindruck alles bewerkstelligen zu können und auf einem guten Weg zu sein, bis ihm diese Woche eine Quereinsteigerin als neue Teamleiterin vorgestellt wurde. Alois ist enttäuscht und frustriert. Er ist nicht einmal eingeladen worden, sich zu bewerben. Dabei ist er fest von sich als Führungskraft überzeugt. Er hat das Zeug dazu, nur scheint das niemand zu sehen. Es ist ihm unbegreiflich.
Natürlich ohne Führungsfunktion kann er auch nicht beweisen, was er kann. So ein Mist, jetzt muss er sich mit seinen drei Praktikantinnen weiter herumplagen und immer wieder Neue einschulen. Das ist zeitaufwendig und braucht viel Geduld, denn er muss ihre Aufgaben definieren und übergebbar machen. Eigentlich wäre er viel schneller, wenn er es selbst machen würde, aber seine Zeit reicht nicht für alles und da muss er halt in den sauren Apfel beißen. Und dann kommt er hinterher darauf, welche Fehler passiert sind und darf sie selbst ausbügeln. Denn das passiert natürlich an Tagen, an denen die Verursacherin nicht verfügbar ist. Da ist es doch kein Wunder, dass er sich ärgert. Bis er „die“ soweit hat, dass sie ihn „richtig“ unterstützen, verlassen sie das Unternehmen wieder auf Nimmerwiedersehen.

Von Unklarheit -> Klarheit -> Möglichkeiten -> Strategie -> Handlung

Im Strudel des Arbeitsalltags kann viel passieren. Wenn ich nicht eins mit mir bin, hilft es, wenn ich mir klar werde, welche Anteile wirksam sind.
Mit welchen Anteilen hat mein Gegenüber zu tun? Welche nimmt er wahr?
-> Was hat das für Auswirkungen, wie ich mich und meine Interessen vertrete? Dient das meinen Zielen?
-> Welche anderen Möglichkeiten wären hilfreich?
-> Wie könnte ich es angehen?
-> Und was tue ich dann konkret?

Das klingt so leicht. Schauen wir einmal auf unsere Geschichte mit Alois. Was ist hier zu erkennen? Welche Themen und Gedanken tauchen auf?

• Was hat Alois beigetragen, dass es diffus werden konnte?
• Was heißt denn führen für ihn? Was heißt Selbstführung? Und welche Parallelen gibt es denn dabei in dieser Geschichte?
• Was glaubt er zu leben und was zeigt er nach außen? Wie widerspricht er sich und sagt non-verbal das Gegenteil von „ich führe und gerne“.

Die Enttäuschung ist verständlich. Handlungsfähig wird Alois erst, nachdem ihm konkret sein Beitrag bewusst wurde.

 

Eine Leserin dazu:

 

Eigenreflexion meiner Handlungen
Achtsamkeit der Auswirkungen auf das Außen
________________________________________

Der Geschichte nach hat es für mich den Anschein, dass Alois kein Feedback seiner Arbeitsumgebung erhalten oder nicht wahrgenommen hat . Völlig unerwartet und oben drauf noch unverständlich und ungerecht.
Ich stelle mir die Frage, inwieweit seine Bewertungen für seine Arbeitsleistung mit seinem Arbeitgeber und MitarbeiterInnen konform gehen. Gab es denn tatsächlich kein Feedback, oder die Möglichkeit anderer Rückmeldungen? Wie hoch war die Bereitschaft Feedback zu erhalten oder anzunehmen, wie ist er damit umgegangen?

Ich bewirke mit meinem Tun etwas, ganz gleich ob es in eine positive oder negative Richtung geht. Es stellt sich hier die Frage, ob ein Bewusstsein dafür vorhanden ist wie und was ich nach außen (be)wirke, was ich signalisiere.

Reflexion …
• Habe ich eine Wahrnehmung wie andere auf mein Tun reagieren und bin ich auch bereit die Reaktionen anzunehmen?
• Wie gehe ich mit Kritik und Konflikten um?
• Wie gehe ich mit meinen Fehlern und Fehler anderer um?
• Wie trage ich meine Verantwortung?
• Wie kommuniziere ich?
• Wie motiviere ich?
• Ist die Arbeitsstruktur klar definiert?
• Was trage ich dazu bei ein positives Arbeitsklima mitzugestalten?
• Lebe ich die Arbeitsphilosophie vor? -> Bin ich authentisch? -> Bin ich glaubwürdig?
• Welche Erwartungen/Bedürfnisse habe ich und habe ich sie kommuniziert?
• Welche Erwartungen/Bedürfnisse haben die MA und der Arbeitgeber?

Im Strudel des Arbeitsalltags kann viel passieren. Bin ich so überzeugt von meinem Tun, sodass ich keine Notwendigkeit sehe, Feedback einzuholen oder meine Sicht nach außen zu wenden, wird die Kommunikation stagnieren, Fronten verhärten sich und die Möglichkeiten einer erfolgreichen Arbeit schwinden. Quasi eine lose-lose-Situation.

meines alleine zählt … NICHT
Meine Sicht ist nicht deine Sicht,
meine Werte sind nicht deine Werte,
meine Bedürfnisse sind nicht deine Bedürfnisse,
meine Erwartungen sind nicht deine Erwartungen
meine Muster sind nicht deine Muster,
meine Wahrheit ist nicht deine Wahrheit, …

und genau zwischen „Mein“ und „Dein“ liegt das „Wir“, das uns ermöglicht gemeinsam unsere Ziele zu erreichen.

Eine gute Gelegenheit eine andere Perspektive einzunehmen, nicht wahr? 😉

Kein Mensch kommt als Führungskraft auf die Welt. Wie ist es mir bei meiner ersten Arbeitsstelle ergangen? Angenommen ich bin die Praktikantin und habe so einen Chef wie ich es bin. Was würde mir gefallen, was nicht. Wie würde ich mich jeden Morgen, wenn ich die Augen öffne, fühlen? Springe ich aus dem Bett, motiviert und voller Tatendrang Neues zu lernen? Oder beginne ich den Tag mit einem Stoßgebet, das hoffentlich heute alles gut läuft?

Ein Coaching ist für mich wie ein Frühjahrsputz meines Gehirns. Alle Fenster werden geöffnet, frische Luft strömt ein, Offenheit für neue Lösungen, neue Wege. … belebend, lebendig, frei

 

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Weihnachten – eine gute Gelegenheit für ein „Blind Date“ mit dir selbst

Allen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.

Eine Geschichte um die Weihnachtszeit

Weihnachten mit seinen unendlich vielen Seiten triggert bei jedem Unterschiedliches und oft Kontroverses an.

Was soll man, was muss man, was darf man und was darf man nicht oder keinesfalls?
Was wird von dir erwartet? Aus welcher Rolle wird das von dir erwartet? Welche Rollen nimmst du ein?
Geschenke ja/nein, muss/freiwillig, wem, wieviel, was?
Alles unter einen Hut zu bringen, unter Einbeziehung von Familie, Patch-Work-Familie, Ursprungsfamilien (Eltern, Großeltern, …) oder ohne Familie, all das fordert heraus.

 

Geschichte „Der Weihnachtsmarathon“

Es war einmal und wird wieder sein. Wie jedes Jahr war die Anspannung bereits Wochen vor dem 24. spürbar. Anrufe, Nachrichten auf den verschiedenen Kommunikationskanälen, Schlagabtäusche, Missverständnisse und weitere Klärungen – alles mit dem Ziel für Weihnachten alle und alles unter einen Hut zu bringen.

Das war nie einfach, und wurde immer komplizierter, seitdem die Geschwister in Partnerschaften lebten und Rücksicht auf die Eltern und Familien der neuen Partner, den geschiedenen Elternteilen und Kindern nahmen – also ganz normale Zustände in Patch-Work-Familien. Und dieses Jahr ist für Ruth noch eine zusätzliche Hürde hinzugekommen, die Trennung der Eltern nach über 40 Jahren Ehe, die es keinesfalls mehr in einem Raum zusammen aushalten würden.

Weihnachten ohne Kinder ist keine Weihnachten. Jeder Elternteil will Ruth, ihren Mann mit ihren beiden Kindern sehen und mit ihnen feiern und natürlich am 24. Und Ruth erinnert sich gut, wie ausgehöhlt und geschafft sie die letzten Jahre nach drei Weihnachtsstationen nach Hause gekommen ist, die Kinder hingegen beladen mit Geschenken, völlig überdreht und müde. Die Bescherung im eigenen Heim wurde dann auf den nächsten Tag verschoben. Die Kinder waren einfach zu geschafft. Und sie erinnert sich noch gut an ihre eigene Enttäuschung, so viele Menschen getroffen zu haben und mit niemand wirklich in Kontakt gewesen zu sein. Ein bisschen Small Talk, die üblichen Floskeln, das hilfsbereite Servieren und Abräumen und das war es.

Und heuer werden es statt drei gar vier Weihnachtsfeiern. Schon im Vorfeld wird jede Kleinigkeit auf die Waagschale gelegt. Ruth fühlt sich miserabel, einfach zerrissen. Worum geht es ihr eigentlich? Sie setzt sich hin und zeichnet ihre Bühne mit ihren Anteilen. Wer streitet mit wem in ihr und wer kommt total unter die Räder.

„Mama, Mama, ich wünsche mir ein Seepferdchen vom Christkind. Es ist doch so klein, das passt sicher in unsere Badewanne… „

Ruth schaut ihr Kind an, dann ihre Bühne und weiß, was sie machen wird. Und es gäbe noch viele andere Möglichkeiten …

 

Unklarheit -> Klarheit -> Möglichkeiten -> Strategie -> Handlung

Fühle ich mich zerrissen oder uneins mit mir selber, hilft es, mir bewusst zu machen, um welche inneren Anteile es geht, wer zu wem in Konkurrenz steht, was sie sagen und was sie für mich wollen, wer sich durchsetzt und entscheidet und was mir dadurch möglich ist und was mir nicht möglich ist.

Im vorigen Beitrag habe ich Euch die Bühne zur Darstellung Eures inneren Bildes als Anhang hinzugefügt.
Es unterstützt auch, das aufzuzeichnen, um ein klares Bild zu bekommen und die Wirkung meiner Anteile und Muster zu erkennen, und erkennen ≠ kennen. Durch Erkennen wird Veränderung möglich.

Denn dann kann ich nachdenken, was ich für mich will, welche meiner Anteile nicht aktiv sind, die in dieser Situation wichtig wären, welche Möglichkeiten daraus entstehen könnten, um mir dann eine Strategie zu überlegen und das, was für mich wichtig ist, auch umzusetzen und zu leben.

Innere Konflikte wirken auch nach außen. Doch das im nächsten Blog im neuen Jahr.
In diesem Sinne wünsche ich Euch entspannte Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

 

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Das „Blind Date“ mit dir selbst

Ein Experiment, dich ein bisschen näher kennenzulernen

Deine Vorbereitung:

Du brauchst Papier und Bleistift, einen ruhigen Ort und ein bisschen Zeit für dich.
Such dir eine Situation aus, die du dir näher anschauen möchtest, z.B. eine Konfliktsituation, in der du nicht zufrieden mit dir warst.

Schritt 1:

Welche Stimmen, Energien oder Anteile sind in dir in dieser Situation aktiv? Wer redet da mit? Wer in dir ist beteiligt? Versuche, jedem Anteil einen Namen zu geben.
Beispiele: der Streithahn, die Verzagte, die Zielstrebige, die Gelassene, der Bremser, der Vorsichtige, der Chef, der Diplomat, …..

Was sagen die Anteile denn?
Beispiele: „Du musst.“ „Du darfst nicht.“ „Das macht man nicht.“

Schritt 2:

Das sind deine Hauptdarsteller. Sie nehmen ihren Platz auf der Bühne ein. Zeichne eine Bühne oder verwende meine Vorlage (Bühne).
Wo auf der Bühne haben die Anteile ihren Platz? Zeichne sie ein.

Schritt 3:

Jede Bühne hat auch einen Hintergrund und Winkel, die nicht sofort einsichtig sind.
Welche Anteile von dir sind in diesen Hintergrund getreten?
Welche Anteile sind in dieser Situation nicht aktiv und wären vielleicht hilfreich?
Benenne sie und gib ihnen auch einen Platz.
Was würden sie sagen?

Schritt 4:

Welcher Anteil dominiert? Wer entscheidet, wie es läuft, so wie es läuft.

Schritt 5:

Wenn es gut für dich laufen würde, welcher Anteil würde alle anderen Aktive koordinieren?

Schritt 6:

Womit müsstest Du dich auseinandersetzen, damit es so werden kann?

Was ist dir klar geworden? Hast du Fragen oder brauchst du Hilfe, dann schreib mir.
Fällt es dir nicht ganz so leicht in die Umsetzung zu gehen, kann Coaching oder Beratung hilfreich sein.

http://www.strommer.eu/index.php/home/einzel-setting/einzelcoaching

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Auf dem Weg zur bewussten Beziehung – zu mir und anderen

 

 

 

Ob in der Arbeit oder im Privaten, wir gestalten Beziehung, bewusst und unbewusst, zu anderen und meist unbewusst zu uns selbst.

Ein Beispiel: In einem Konflikt ärgere ich mich über den Anderen, das kennen wir alle. Ich reagiere, vielleicht streite ich, schreiend bis flüsternd, rede hinterrücks oder ich ziehe mich zurück. Jeder kennt sein persönliches Repertoire an Verhaltensreaktionen, das was automatisch und daher leicht gelingt und das, was sich jeder eigentlich wünscht. Und du kennst auch, was danach folgt, nämlich in dir – deine Gefühle und Stimmung mit deiner inneren Stimme. Bist du mit dir zufrieden, ist alles gut, oft genug machen wir uns aber Vorwürfe, hadern oder wir werden geplagt von Schuldgefühlen.

Was ist aber wirksam? Es reibt dort, wo ich an meine eigenen Grenzen und Bedürftigkeit stoße. Was habe ich entwickelt, was habe ich vielleicht nicht, zu wenig oder zu viel entwickelt. Und im Kontakt mit dem anderen und Selbstachtsamkeit, kann mir bewusst werden, was ich entwickeln darf.

Jeder kann mitmachen und experimentieren!

Phase 1: Das „Blinde Date“ mit mir selbst – Bekanntschaft mit den Ich(s)
Phase 2: Achtsam mit mir – ich lerne auf mich zu achten
Phase 3: Wie ich mir, so ich dir

Auf los geht´s los. Willkommen in der Phase 1!

Auch für ein „Blinde Date“ mit dir selbst ist Vorbereitung wichtig:

• Wähle einen Ort, an dem du ungestört sein kannst.
• Egal, welchen Style du bevorzugst, Hauptsache Du fühlst dich wohl.
• Was du noch brauchst ist ein Stift und Papier und eine konkrete Situation auf die du hinschauen willst.

Nächste Woche geht es weiter ….

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Der Schauplatz: Die Ausstellung „Art & Antik“ in der Hofburg

 

Der Schauplatz: Die Ausstellung „Art & Antik“ in der Hofburg.

Szene 1: Die Beteiligten: ein älterer Herr mit seiner Frau
Die beiden stehen vor einem Schaukasten mit antiken Juwelen. Ich höre seine Frage „Wo ist die Gans?“ und folge seinem suchenden Blick. Tatsächlich gibt es eine goldene Brosche besetzt mit bunten Edelsteinen. Die Edelsteine funkeln. Ein Vogel ist erkennbar – ein Vogel ohne Hals. Der ältere Mann schaut auf seine Frau und lächelt.

Und ich als Beobachterin frage mich, woran diese Frau durch das Juwel erinnert wurde, welchen Bezug sie wohl zu Gänsen hat.
Und gleichzeitig spüre ich Fürsorge und Verständnis von seiner Seite, ohne das er ein Wort sprechen müsste.

Meine Stimmung ändert sich. Diese Wahrnehmung steht in krassem Gegensatz zum Umfeld, einer Messe, in der Kunstwerke in distanzierter Professionalität gezeigt und zum Verkauf angeboten werden, in der Aussteller Besucher als potentielle Kunden einschätzen, Bezug zum Kunstwerk und Künstler schaffen und Beziehungen zu anderen Ausstellern gestalten. Und da wird mir die Vielzahl von Beziehungssystemen bewusst, die hier wirken und lenke meine Aufmerksamkeit auf ……

Szene 2: Die Beteiligten: zwei Ausstellerinnen (Kolleginnen eines Standes), von denen sich nach einem Plausch eine andere Ausstellerin eines Nachbarstandes freundlich verabschiedet.
Kaum geht diese Frau aus dem Stand, stecken die beiden Frauen die Köpfe zusammen und tuscheln „Was DIE will, ……“
Schein und Sein – Außen- und Innenverhältnis – denke ich und aus Achtsamkeit zu mir flüchte von diesem Ort.

Wir nehmen unser Umfeld wahr, treten in Kontakt mit uns selbst und gestalten dann.

Was irritiert dich?
Was macht das mit dir?
Was ist dir dann nicht möglich und was ist dir möglich?

 

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Heute am 11. November 2017 starte ich mit der Frage: „Wo ist die Gans?“

… und schon versuchen wir die Frage weiterzuspinnen, uns Vorstellungen zu machen, was damit verbunden sein könnte, in welchem Zusammenhang diese Gans stehen könnte und je nach Persönlichkeit auch gleich eine Geschichte  mit Handlung, Dramatik und Emotionen zu stricken.

Was hat diese Frage bei dir ausgelöst? Was du dir beim Wort Gans einfach gedacht?

Was soll das mit dieser Gans?“ oder „Gans mag ich nicht.“ „Ich liebe Gänse, heiß und fettig gebraten.“ Oder “Was ist geschehen?“

Welche Bilder sind entstanden?

Eine Gans, die eigentlich im Freilandgehege herumlaufen sollte oder schaut jemand überrascht  in einen leeren Kühlschrank oder Ofen? Hätte ein anderer etwas tun sollen? Oder riechst Du bereits die knusprig gebratene Gans, freust dich auf eine gute Mahlzeit und wartest schon ungeduldig darauf? Oder hast du dir eine „dumme“ Gans vorgestellt, die sich verspätet hat oder eine „goldene“ Gans, die dir abhandengekommen ist?

Welche Gefühle verbindest du damit, eher negative oder eher positive Gefühle?

Allein ein Satz mit vier Wörtern löst bei jedem von uns ganz Unterschiedliches aus. Ein Impuls von außen und all unsere Erfahrungen, Grundhaltung, Einstellungen, Verhaltens- und Denkmuster, Bedürfnisse und Gefühlswelt sind aktiviert.  Einfach so…. Und dann reagieren wir und gestalten Beziehung.

Ich bin gespannt, was Ihr mir schreiben werdet!

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Ein herzliches Hallo für alle, …

… und an alle Experten in Beziehungsgestaltung. Wir tun es jeden Tag, jede Minute, in jeder einzelnen Situation seit wir auf der Welt sind. Oft gelingt es automatisch, einfach so und dann wieder reibt es, hakt es, ärgert es. Und wir erleben uns  plötzlich mit unseren Grenzen und Herausforderungen.

In meinem Blog möchte ich ein Jahr lang wöchentlich zum Thema Beziehung und Beziehungsgestaltung im beruflichen und privaten Alltag Gedanken, Fragen und Impulsen nachgehen. Es gibt so viele Mechanismen, die wir leben und selten hinterfragen.

Ich lade Euch herzlich ein, mitzutun und mir Eure Gedanken und Themen zu senden, die ich mit Eurem Einverständnis anonymisiert publizieren werde. Schreibt mir! Ich freue mich auf eine gemeinsame Auseinandersetzung und bin gespannt, was sich entwickeln wird …..

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